Intergration und Ausbildung

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INTEGRATION UND AUSBILDUNG VON HÖRBEEINTRÄCHTIGTEN AN DER GRAPHISCHEN,
WIEN XIV

Hörbeeinträchtigte Jugendliche haben es nicht leicht eine entsprechende Ausbildung zu bekommen. Viele Schulen, die noch keine Erfahrung mit der Integration von hörbeeinträchtigten Schülern haben, trauen sich nicht darüber, oder scheuen vor der Mühe zurück. Gerade für diese jungen Menschen ist eine gute Ausbildung notwendig, um überhaupt eine Chance am Arbeitsplatz zu haben.....

In dieser Broschüre soll über die Hörbeeinträchtigung und die Probleme und Folgen informiert werden. Es werden die Hörstörungen beschrieben und die wichtigsten Hörgerätetypen und technischen Geräte erklärt. Über die Möglichkeiten der Kommunikation mit Hörbeeinträchtigten wird ebenso informiert, wie über die Gestaltung des Unterrichtes. Diese Broschüre beschränkt sich bewusst auf jene Maßnahmen, die ohne größere Investitionen von jeder Schule mit engagierten Lehrern durchgeführt werden können. Die Graphische hat gezeigt, wie es geht!

Das Gehör ist unser wichtigstes Kommunikationsorgan. Wer einmal im Urlaub versucht hat mit andersprachigen zu kommunizieren, hat bemerkt, wie sehr das Fehlen einer gemeinsamen Sprache den Austausch von Informationen einschränkt. Wie schwierig ist es dann für hörbeeinträchtigte Schüler dem Unterricht zu folgen und den Unterrichtsstoff zu „verstehen“. Schwierig für Schüler und Lehrer. Trotzdem gibt es immer wieder Schulen, die diese Herausforderung annehmen und auch Hörbeeinträchtigten die Chance geben zu einer qualifizierten Ausbildung zu kommen. Wir wollen daher mit dieser Broschüre Mittel und Wege aufzeigen die es trotzdem ermöglichen das Bildungsziel zu erreichen. Es gibt eine ganze Reihe von Maßnahmen, die den Hörbeeinträchtigten helfen besser zu verstehen. Von der Schalldämmung der Klassenzimmer um störenden Nachhall zu verringern bis zur Installation von audiovisuellen Signalen und zum Einbau von Funkanlagen, die die Sprache des Lehrers ohne Störgeräusche überträgt. Auch die Reduktion der Klassenschülerzahlen in kleine Arbeitsgruppen wird oft genannt. Wir wollen uns aber in dieser Broschüre auf jene Möglichkeiten beschränken, die ohne größere organisatorische Änderungen und ohne Umbauten und Installationen in den Klassenzimmern möglich sind. Also auf Maßnahmen, die jede Fachschule bieten könnte, wie entsprechendes Engagement und Verständnis der Lehrer und Eltern, zeitweiser Hilfestellung durch Begleitlehrer, Integration in den Klassenverband und vor allem Unterstützung durch die Mitschüler. Wir wollen damit Verständnis für die Hörbeeinträchtigung erzielen, Information für Schulen, Lehrer und Schüler über den Umgang mit Hörbeeinträchtigten geben und Tipps zur Kommunikation mit hörbeeinträchtigten Schülern und zur Gestaltung des Unterrichtes präsentieren.

pdf Die Graphische hat gezeigt, wie es geht! 342.35 Kb

Quelle: ÖCIG

   
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