Kriminalprävention

Details

Im Rahmen der Weiterführung des umfangreichen Programms für Kriminalprävention wurde im 2. Halbjahr 2010 ein Projekt zum Thema "Selbstbehauptung und Selbstschutz für Senioren und Menschen mit Handicap" durchgeführt.

Ziel dieses Projektes war es in erster Linie, diesen beiden Bevölkerungsgruppen Mittel und Wege aufzuzeigen, wie sie bereits durch einfache verhaltensorientierte Maßnahmen verhindern können, Opfer einer Straftat zu werden.

Unsere Kolleginnen und Kollegen haben viele Interviews mit Behindertenorganisationen sowie den persönlich Betroffenen geführt. Die Erkenntnisse, Erfahrungen und speziellen Bedürfnisse, die zu berücksichtigen sind, wurden in einem Merkblatt erfasst. Dieses ist über das Internet öffentlich zugänglich. Es wurde dabei bewusst nicht darauf hingewiesen, welche Verhaltensregeln von Menschen mit Handicap speziell zu beachten sind. Dadurch ist der Inhalt des Merkblattes sehr allgemein gehalten.

pdf Verhaltensorientierte Massnahmen 54.29 Kb

Das zweite Ziel des Projektes stellt die Erhöhung der Akzeptanz der Präventionsarbeit innerhalb der Bevölkerung dar. Dadurch soll das Einfühlungsvermögen gegenüber jenen Menschen, die auf Grund ihrer gesundheitlichen Situation besondere Bedürfnisse haben, gefördert werden. Die Polizei erfüllt dies durch eine spezielle Ausbildung der PräventionsbeamtInnen in ganz Österreich. Durch einen Leitfaden für den internen Dienstgebrauch soll die erhöhte Sensibilisierung jedes Polizisten/jeder Polizistin gegenüber dem Thema "Behinderung" gewährleistet werden.

Diverse Merkblätter

Bedanken möchten wir uns bei all jenen, die seitens der Behindertenorganisationen und als persönlich Betroffene aktiv mitgeholfen haben, dieses Projekt erfolgreich abzuschließen.

 

Bundesministerium f Inneres - Bundeskriminalamt (.BK)

Büro 1.6 - Kriminalprävention und Opferhilfe

Schlickplatz 6, 1090 Wien
Tel.: +43 (01)24836 - 85452
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